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Bei der Ankunft im Barcelona Restaurant werden die meisten Gäste erstaunt feststellen, dass das Gebäude des Restaurants über hundert Jahre alt ist. Die Integrität des Gebäudes wurde im letzten Jahrhundert beibehalten, da sehr wenig physisch verändert wurde. Barcelona befindet sich eigentlich in der Verschmelzung von zwei verschiedenen Adressen: das Eckgebäude mit dem Türmchen ist 259 East Whittier, während der jetzige Gastraum 263 East Whittier heißt. 259 East Whittier ist das ältere Gebäude, da es 1895 von der Brunswick Company erbaut wurde, die auch die unglaubliche Eichenholz-Bar herstellte, die fast ein Jahrhundert nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1907 immer noch der Mittelpunkt ist, an dem im Barcelona die Drinks ausgeschenkt werden. Nachdem das Gebäude fertiggestellt war, kaufte es die Hoster Brewing Company als Brauerei und der Wirt, den die Hoster wählten, war Bill Deibel. Das Deibels in 259 East Whittier war ein erstklassiger Standort, denn es lag am Ende der Straßenbahnlinie. An der nordöstlichen Ecke befand sich ein Baseball-Park, an der nordwestlichen Ecke, dem Gerke-Gebäude, war eine Bäckerei untergebracht, und an der südwestlichen Ecke war eine Arztpraxis. Als Bill Deibel zum ersten Mal Saloon-Wirt wurde, gab es das lange Gebäude noch nicht. Zwischen 1904 und 1908 wurde das Gebäude 263 East Whittier errichtet, das in erster Linie als Erholungszentrum/Sportbar genutzt wurde. Im hinteren Teil des Gebäudes befand sich eine Bowlingbahn, und angeblich sind die beiden Bahnen noch intakt, etwa 4 Zoll unter dem heutigen Boden des Barcelona. Wenn ein Gast ein Bier kaufte, erhielt er einen Jeton, um ein Spiel zu bowlen. Die Vorderseite des Freizeitzentrums wurde von Billardtischen und einem Ein-Stuhl-Frisörsalon dominiert.

Diebels halleDeibel’s florierte als Sportbar bis kurz vor Inkrafttreten der Prohibition im Jahr 1919. Das Eckgebäude wurde zu dieser Zeit in eine Apotheke umgewandelt. Während der Prohibition verpachtete Deibel das Erholungszentrum in 263 East Whittier und es wurde zu einem Piggly Wiggly. Bei der Aufhebung der Prohibition übernahm Deibel das Freizeitzentrum zurück und der Lebensmittelladen wurde wieder in Deibel’s umgewandelt, ein voll funktionsfähiger Gesellschaftsraum. Im Jahr 1964 wurde ein Biergarten eingerichtet. Obwohl er anfangs recht rustikal war, mit einem mit Kies bedeckten Boden, vier jungen Bäumen, die kaum Schatten spendeten, und Gästen, die ihre Getränke auf alten Picknicktischen mit abblätternder Farbe abstellten, war er ein sehr beliebter Treffpunkt.

Tom Silcott, dem das Deibel’s von 1969 bis 1985 gehörte, arbeitete daran, das Deibel’s für die Kunden ästhetisch ansprechender zu gestalten, indem er den Biergarten „aufhübschte“ und in seiner Freizeit den vergilbten Putz vom Backsteinfundament abschlug, der heute noch sichtbar ist. Silcott engagierte den bis heute denkwürdigsten Entertainer im Deibel’s: die Akkordeon spielende ehemalige USO Ester Craw. Ursprünglich wurde die 1,80 m große Craw nur für ein Wochenende engagiert, aber da sie bei den Kunden sehr beliebt war, wurde sie sofort zu einer festen Größe im Deibel’s. Silcott fusionierte auch die beiden Gebäude zu einem großen Restaurant. Silcott verkaufte das Geschäft 1983 an ein Trio von Geschäftsleuten und 1988 kaufte Patricia Snodgrass Deibel’s. Von 1993 bis 1996 wurde das Deibel’s von Bill Bigalow geführt, der auch das Clarmont Restaurant in German Village besaß.

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1996 wurde das Deibel’s geschlossen und unter dem Namen Barcelona von einem lokalen Geschäftsmann wiedereröffnet. Er aktualisierte das Aussehen des Restaurants, indem er einen Teil des Interieurs neu gestaltete, obwohl er die Integrität des Gebäudes bewahrte, indem er viel vom Deibel’s-Look beibehielt. Wie Terry Libby in der Ausgabe von The Other Paper vom 19. bis 25. Dezember 1996 bemerkte: „Die physische Verwandlung vom Bier- und Bratensaloon zum schwülen mediterranen Restaurant ist beeindruckend.“ Vorbei sind die langen Tische, die Stände und das Buntglas, aber an ihrer Stelle stehen moderne, maßgefertigte Stühle und Tische, Schienenbeleuchtung und schöne Eisengeländer, die von der Firma Fortin entworfen wurden. Die Fensterbank im hinteren Teil des Restaurants wurde zur Terrasse hin installiert, die das Restaurant öffnet und den Innenbereich mit natürlichem Licht durchflutet.

Scott Heimlich, der jetzige Besitzer, kaufte das Barcelona im Jahr 2002. Heimlich ist es wichtig, die Tradition und Geschichte des Gebäudes zu erhalten. Er glaubt, dass das Gebäude so visuell ist, dass es ein Teil des Essenserlebnisses ist. Die ursprüngliche Blechdecke ist mit ein paar Schichten Farbe bedeckt und der Holzboden ist uneben, nachdem jahrzehntelang Gäste darüber gelaufen sind. Heimlich integriert Kunstwerke, die er als passend zur Atmosphäre erachtet, und in der hauseigenen Sammlung finden sich Kunstwerke der Klasse des Columbus College of Art and Design Professor Dawson Kellog und Ölgemälde des lokalen Künstlers Michael Guinine.

Under Heimlich, Barcelona thrives as one of the top dining establishments in Columbus, Ohio. Barcelona consistently wins the vote for “Best Patio in Columbus’ and was once again named in the top twenty restaurants in Columbus. In 2009, Barcelona moved up in the ranking to a “Top Ten Restaurant” by the Columbus Dispatch. Jon Christensen, renowned food critic for The Columbus Dispatch wrote “Barcelona is still going strong under owner Scott Heimlich. In the sometimes loud and usually busy restored Victorian space and its unsurpassed smoke free outdoor garden seating, The Executive Chef and his staff serve a weekly changing lineup of the best in meats, seafood and produce. The Spanish influence divides the menu into small and large plates and stirs in saffron, olive oil, garlic, and peppers whenever needed. The smooth, olive-oil topped gazpacho is a winner, and the current version of paella is the best yet.” Barcelona also has an award winning wine list that has been recognized in The Wine Spectator.

Barcelona continues to grow, adapt and evolve. The building is constantly being renovated and updated to preserve it’s history as well as stay fresh and relevant. Deibel’s had a fantastic run of over 60 years and Barcelona hopes to rival that run and continue to bring both outstanding and memorable cuisine, service, and atmosphere to its patrons.Diebels halle